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Prophylaxe der Neugeborenensepsis durch B-Streptokokken – Vorteil eines Screenings nicht belegt

Hierzulande sind bei etwa 20% aller Schwangeren Scheide oder Anus mit Streptokokken der serologischen Gruppe B (GBS) besiedelt, meist ohne Symptome.1 Ohne weitere Intervention entwickeln etwa 1% bis 2% der Neugeborenen betroffener Mütter in den ersten sieben Lebenstagen eine invasive Streptokokkeninfektion wie Sepsis, Pneumonie oder Meningitis,2 die bei etwa 4% tödlich verläuft.1,3 Als Präventivmaßnahme dieser so genannten Early-onset-Infektionen gilt die intravenöse Antibiotikaprophylaxe mit Penicillin G (PENICILLIN G INFECTOPHARM) unter der Geburt.  mehr 

© 2019 arznei-telegramm, publiziert am 15. März 2019

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